Lektoren

27 Personen unserer Pfarre stehen für den Lektorendienst zur Verfügung (die meisten davon schon seit vielen Jahren).
2010 nahm ein Großteil der Gruppe an einer Schulung durch Martin Löschberger teil. Diese Schulung war nicht nur Übung und Ausbildung, sondern machte uns auch den Wert dieser Tätigkeit bewusst und wurde als Wertschätzung für unseren Dienst empfunden.
Christine Kronberger stellt nachfolgend sehr persönlich ihre Einstellung zum Lektorendienst dar - vieles davon gilt stellvertretend auch für die anderen Mitglieder der Gruppe:

„Ich wurde in ein streng katholisch gläubiges Elternhaus hineingeboren.  Eltern und Großeltern erzogen uns Kinder (meine 3 Geschwister und mich) zum Glauben an Jesus Christus und besuchten mit uns immer den sonntäglichen Gottesdienst.
Schon von Kind auf interessierten mich die biblischen Erzählungen, Gedanken und Geschichten.  Ich lauschte aufmerksam den Erzählungen der Kapläne und Priester.
Anders gläubige Betrachtungen, wie die der „Buddhisten“ oder der „Zeugen Jehovas“, konnten mich nicht beeinflussen oder überzeugen.
Ich fühle mich in der katholischen Kirche geborgen. Sie bedeutet mir Heimat, Kraft und Lebensmut. Kirche ist für mich mehr als nur ein Gebäude oder eine Institution. Kirche sind für mich Menschen, die nach Gottes Liebe, Trost, Halt und Kraft suchen und an Jesus Christus glauben.
Auch ich erfuhr in den schwersten Stunden meines Lebens Gottes übergroße Liebe und Gnade.
Deshalb nahm ich, nun schon vor zehn Jahren, die Einladung unseres damaligen Hauptpfarrers Franz Sammer zum Lektorendienst mit Freude an. Es bedeutet für mich eine große Ehre, sonntags am Ambo  Gottes Gedanken, Weissagungen und Worte verkünden zu dürfen.
Durch meine Stimme möchte ich helfen, meine Mitmenschen zu trösten, ihnen Gottes Liebe, Zuwendung, Hoffnung und Gnade näher zu bringen und ihren Gauben zu stärken.
Am meisten würde mich freuen, zu erfahren, dass auch nur ein einziger Mensch durch das Hören und Aufnehmen eines biblischen Textes in der Sonntagsmesse, zu stärkerem Glauben an Jesus Christus finden konnte.
Christine Kronberger“







 



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